Vom Kind Zum Mann - Mein Werden mit Gott - Jan-Henoch Sasek

29 Danke, Herr, für diese so große Verheissung, dass ich nicht heimatlos und abgelenkt herumirren muss! Ich liebe Dich, Herr!!! Der falsche Blick Juli 2011 (16 Jahre) Genau vor drei Jahren fuhr ich am letzten Schultag der Klasse mit meinem Fahrrad zur Schule. Es regnete heftig und durch das Fahren im Regen spritzte es mir alles ins Gesicht. So liess ich mich dazu bewegen, während des Fahrens zu Boden zu schauen. Ein Auto überholte mich vor einer Kurve und hielt direkt nach der Kurve auf der Strasse an. Ich blickte zu Boden, völlig unkonzentriert auf den Verkehr. Einige Sekunden später prallte ich mit hoher Geschwindigkeit in den hinteren Teil des Autos. Ich stürzte zu Boden, meine Hände bluteten, und beim Auto gingen die Blinker kaputt. Zum Glück ist nichts Schlimmeres passiert … Dazu ging mir aber ein Licht auf: Immer, wenn ich bei mir selber hängen bleibe, nur auf mich schaue und bei mir selber „grüble“, d. h. „auf den Boden schaue“, passiert es, dass ich mir, bildlich gesprochen, den Kopf einrenne. Ich komme nicht ans Ziel, alles, was ich praktiziere, ist kompliziert, anstrengend, niederreissend und salbungslos – wenn ich nicht aufblicke zum Herrn, mache ich einen RIESEN-Umweg. Stattdessen kann ich doch aufschauen, aufblicken zum Herrn, dort liegt meine und auch deine Zukunft. Mich IHM anhängen, IHN von Moment zu Moment in meine Drücke und Herausforderungen einbeziehen, von Seinem lebendigen Wasser saugen. Nur so komme ich ans Ziel! Meine Augen sind stets auf den Herrn gerichtet, denn Seine Werke sind bezaubernd, schön, und ich bin darin geborgen. Motiviert dich das nicht auch?

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